Diabetisches Fußsyndrom
Das diabetische Fußsyndrom ist eine häufige Folgeerkrankung des Diabetes mellitus. Durch Nervenschäden und/oder Durchblutungsstörungen können Druckstellen, kleinere Verletzungen oder Wunden unbemerkt bleiben.
Da die Wundheilung häufig auch beeinträchtigt ist kann es ohne rechtzeitige Behandlung schnell zu Infektionen und schwerwiegenden Komplikationen kommen.
Das komplexe Krankheitsbild des diabetischen Fußes bedarf der körperlichen Untersuchung durch spezialisierte Ärzte und Ärztinnen. Als weitere Untersuchungsmaßnahme muss mit besonderen Geräten die Durchblutung und die Nervenfunktion bestimmt werden, zudem können Röntgenbilder angefertigt werden um eine mögliche Knochenbeteiligung zu diagnostizieren.
Therapie
Die Druckstellen und Geschwüre beim diabetischen Fußsyndrom benötigen eine gezielte Wundbehandlung. Am Diakonie-Klinikum Stuttgart wird diese in fachübergreifender Zusammenarbeit durchgeführt.
Sollten die Wunden nicht mehr durch eine rein lokale Wundbehandlung therapiert werden können oder liegt ein Infekt vor, muss eine stationäre Aufnahme zur operativen Wundbehandlung erfolgen.
Liegt zudem eine knöcherne Fehlstellung vor, muss ggf. eine operative Stellungskorrektur der Füße erwogen werden.
Die Abteilung Fuß und Sprunggelenk ist Teil des Interdisziplinären Diabetischen Fußzentrums am Diakonie-Klinikum Stuttgart. Das Zentrum ist von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als ambulante Fußbehandlungseinrichtung zertifiziert. Die DDG bestätigt damit die hohen Qualitätsstandards des Fußzentrums bei der Behandlung dieser diabetischen Folgeerkrankung.
Diabetische Fußsprechstunde
Termine ab dem 10.03. alle 14 Tage von 10.30-12.30 Uhr
Terminvergabe:
Tel.: 0711 991-2462
zou@diak-stuttgart.de