Aktuelle Meldungen

Im Diakonie-Klinikum Stuttgart ist Leben! Mit unseren aktuellen Meldungen können Sie daran teilhaben und sich einen Einblick über jüngsten Entwicklungen und Angebote unseres Klinikums verschaffen. Ältere Meldungen finden Sie in unserem Nachrichtenarchiv.

Unsere aktuellen Publikationen und Informationsmaterial zu einzelnen Fachbereichen finden Sie unter Informationsmaterialien des Diakonie-Klinikums Stuttgart

22. September 2017 Ausstellung "Keine Keime" - Hygiene-Maßnahmen zum Schutz vor Erregern im Krankenhaus


Im Eingangsbereich des Diakonie-Klinikums Stuttgart möchten wir mit der Ausstellung „Keine Keime im Krankenhaus“ Mitarbeitende, Patienten und Besucher des Diakonie-Klinikums sowie die Öffentlichkeit auf Maßnahmen zum Schutz vor multiresistenten Erregern aufmerksam machen. Mehrere Wochen lang können Sie sich mit Hilfe von Informationsmaterial über wichtige Hygienemaßnahmen zum Selbstschutz und zum Schutz anderer informieren.

Diakonie-Klinikum Stuttgart, Eingangshalle
26. September bis 19. Oktober 2017
Täglich 8-20 Uhr

Hygiene im Krankenhaus spielt im Diakonie-Klinikum Stuttgart eine bedeutende Rolle. Hygienebeauftragte kümmern sich um die Umsetzung von Hygienestandards und -maßnahmen, um eine höchstmögliche Patientensicherheit zu gewährleisten. Für die Jahre 2016 und 2017 wurde das Diakonie-Klinikum mit dem Gold-Zertifikat der Aktion Saubere Hände zertifiziert.

Mehr zum Thema Krankenhaushygiene im Diakonie-Klinikum Stuttgart finden Sie hier.

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08. September 2017 Vernissage und Ausstellung müssen leider entfallen

Die geplante Ausstellung "Dove il tempo riposa" von Barbara Köber sowie die Vernissage am Mittwoch, 25. Oktober 2017 um 18 Uhr müssen leider entfallen.

 

 

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06. September 2017 Hoffnung bei Problemwunden — neue Behandlungsmöglichkeiten in der plastischen Chirurgie

Chronische Wunden sind für Patienten, Angehörige und behandelnde Ärzte ein großes Problem. Neben der eingeschränkten Lebensqualität der Patienten ist die langwierige und meist wenig erfolgreiche Behandlung chronischer Wunden für alle Beteiligten eine echte Herausforderung. Die Plastische Chirurgie am Diakonie-Klinikum Stuttgart ist auf die Wundbehandlung und Wunddeckung spezialisiert. Das Team unter der Leitung der Chefärzte PD Dr. Frank Werdin und Dr. Matthias Pfau hat nun neue Therapiekonzepte für chronische Wunden erfolgreich implementiert.

In der interdisziplinären Therapie chronischer Wunden gilt die Plastische Chirurgie als Spezialgebiet für die lokale Wundbehandlung und den Wundverschluss — die sogenannte plastische Deckung der Wunden. Während ihrer Zeit an der Universitätsklinik Tübingen haben PD Dr. Werdin und Dr. Pfau intensiv auf dem Gebiet der Wundheilungsstörung und dem Zellersatz geforscht. Die beiden Chefärzte haben nun die neuesten Forschungsergebnisse in den klinischen Alltag übertragen, um sie für ihre Patienten zu nutzen. Patienten mit chronischen Wunden können sich nach telefonischer Anmeldung und mit gültigem Überweisungsschein in der plastisch-chirurgischen Sprechstunde vorstellen. Immobile oder schwer kranke Patienten können vom behandelnden Arzt telefonisch vorgestellt werden.

Kontakt:

Chirurgische Klinik 
Ästhetische und Plastische Chirurgie, Handchirurgie

Priv.-Doz. Dr. med. Frank Werdin
Dr. med. Matthias Pfau

Rosenbergstraße 38
70176 Stuttgart

Telefon: 0711 991-2451
Telefax: 0711 991-2459
handplastische -|- @ -|- diak-stuttgart.de

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01. September 2017 Gelebte Inklusion: 10. Bäder- und Rehatour vor dem Diakonie-Klinikum Stuttgart gestartet

Heute, am Freitag den 1. September, startete die 10. Bäder- und Rehatour, eine Aktion des Krebsverbandes Baden-Württemberg, unter dem Motto "Zeigen, was möglich ist" vor dem Diakonie-Klinikum Stuttgart. Die Bäder- und Rehatour ist eine Radtour mit 8 Etappen (und dem Endziel Venedig), die der Krebsverband Baden-Württemberg für Menschen mit und ohne Handicap ins Leben gerufen hat.

Gegen 9.30 Uhr trafen sich die rund 50 Radlerinnen und Radler sowie Persönlichkeiten aus Politik und Gesundheitswirtschaft vor dem Eingang des Diakonie-Klinikums bei einem Imbiss, Getränken und Kaffee, um sich auf die bevorstehende Reise einzustimmen und zu stärken. Um 10.30 Uhr machten sich die trotz des Nieselregens gut gelaunten und hochmotivierten Radlerinnen und Radler in Begleitung der Polizei-Fahrradstaffel laut klingelnd auf den Weg.

Der Initiator der Bäder- und Rehatour, Hubert Seiter, über die beiden Ziele der diesjährigen Jubiläumstour: „Mit und ohne Handicap wollen wir auf unseren Zwei- und Dreirädern unter Beweis stellen, was nach einer schweren Erkrankung, nach einem Unfall oder chronisch krank wieder möglich sein kann. Wir wollen gemeinsam und mit viel Spaß Barrieren überwinden und anderen Mut machen.“

Auch vom Diakonie-Klinikum sowie vom OSP Stuttgart sind Radler mit am Start: Bernd Rühle, Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums, und Herr Brinkmann, Leiter der EDV-Abteilung und Geschäftsführer des OSP Stuttgart, begleiten die erste Etappe — Elke Reinfeld, unsere Pflegedirektorin, fährt zum 9. Mal die gesamte Tour. Des Weiteren befanden sich unter anderem Werner Wölfle, Sozialbürgermeister von Stuttgart, Uli Clever, Ärztepräsident von Baden-Württemberg, sowie regionale Politiker unter den Begrüßungsgästen und Mitradlern.

Hier können Sie den Tourflyer herunterladen.

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25. August 2017 Space OAR-System — Behandlung mit Hydrogel bei Prostatakarzinom

Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung bei Männern. Bei beiden Therapiemöglichkeiten — Operation und Bestrahlung — sind Nebenwirkungen möglich. Im Diakonie-Klinikum Stuttgart und der hier ansässigen Strahlentherapie des MVZ Universitätsklinikum Tübingen setzt man jetzt auf Hydrogel für eine schonendere Behandlung.

Die Therapie des Prostatakarzinoms mit einer modernen Strahlentherapie ermöglicht die gezielte Bestrahlung der Prostata bei maximaler Schonung der umliegenden Organe, um Funktionseinschränkungen  zu vermeiden.
In der Urologischen Klinik am Diakonie-Klinikum wird mit Erfolg eine neue Technik eingesetzt, die die Nebenwirkungen der hochdosierten Strahlentherapie am Mastdarm deutlich senkt. Ein Gel-Implantat vergrößert den Abstand zwischen Darmwand und Vorsteherdrüse und verdrängt damit die Darmwand aus dem Strahlenbereich. Dadurch kann die Strahlendosis an der Darmwand vermindert und so das Risiko von Schleimhautreizungen und dauerhaften Schäden deutlich reduziert werden. Die Bestrahlungsdosis an der Prostata kann erhöht werden und die Heilungschancen steigen.
Im Mittelpunkt des sogenannten Space OAR-Systems® steht ein Hydro-Gel, das vom Damm aus unter Ultraschallkontrolle zwischen Prostata und Darmvorderwand gespritzt wird. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose und dauert wenige Minuten. Nach Abschluss der Bestrahlung wird das Gel vom Körper rückstandslos abgebaut.

Die Operation ist anspruchsvoll, da man die Spitze der Implantationsnadel exakt in den Zwischenraum zwischen Darm und Prostata einbringen muss, ohne dabei die Darmschleimhaut zu verletzen. Bisher bieten erst wenige Kliniken in Deutschland dieses Verfahren an. Im Diakonie-Klinikum Stuttgart ist diese sichere Methode seit längerer Zeit fest etabliert und in die Behandlungssequenz des Prostatakarzinoms integriert.

Kontakt
Prostatakrebszentrum am Diakonie-Klinikum Stuttgart
Sekretariat
Rotraud Uta

Telefon: 0711 991-2385
Telefax: 0711 991-2302
uta@diak-stuttgart.de

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08. August 2017 Hoffnung für Patienten: Nebenschilddrüsen- und Schilddrüsenoperationen in regionaler Anästhesie

Die Endokrine Chirurgie am Diakonie-Klinikum Stuttgart führt Nebenschilddrüsen- und Schilddrüsen-Operationen bei ausgewählten Patienten nun auch in regionaler und lokaler Anästhesie durch. Vor allem für Patienten mit Erkrankungen der Nebenschilddrüsen, bei denen das Nebenschilddrüsen-Adenom lokalisiert wurde, ist dies eine wichtige Therapieoption. Bisher ist bei solchen Eingriffen die Vollnarkose  und Intubation das übliche Standardverfahren. 

Bereits 2005 wurde an der Universitätsklinik Marburg in einer Studie festgestellt, dass bei bekannter Lage eines Nebenschilddrüsenadenoms genauso gut in Lokalanästhesie operiert werden kann. Dies war  bis zur Einführung der Intubationsnarkose in den 70er Jahren das übliche Verfahren bei Schilddrüsen- und Nebenschilddrüseneingriffen. Heute kann ausgewählten Patienten diese besonders schonende Behandlungsoption wieder angeboten werden.

Der Eingriff in Lokalanästhesie bietet verschiedene Vorteile – bei gleichbleibender Sicherheit: Die während der Operation erforderliche Stimmbandnervkontrolle kann „in echt“ durch Ansprache des Patienten erfolgen und es sind keine technischen Hilfsmittel wie das Neuromonitoring erfor- derlich. Die Risiken der primären Intubation entfallen. Die Laborbefunde, wie beispielsweise der Parathormonspiegel als Zeichen der erfolgreichen Entfernung der überfunktionierenden Nebenschilddrüse(n) im Blut, können während und nach dem Eingriff erhoben werden. Der Aufenthalt im OP verkürzt sich deutlich, da die Ein- und Ausleitzeit sowie die intraoperative Wartezeiten auf Blutwerte entfallen.

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20. Juli 2017 Die neue Ausgabe unseres Klinikmagazins InSight - wichtige Neuigkeiten kurz und kompakt

Mit einer neuen Ausgabe unseres Klinikmagazins InSight informieren wir Sie über wichtige Neuerungen im Diakonie-Klinikum Stuttgart.

In unserer Juli-Ausgabe 2017 stellen wir Ihnen beispielsweise das Interdisziplinäre Diabetische Fußzentrum vor, mit dem wir eine wichtige Versorgungslücke in Stuttgart und der Region schließen. Unsere Urologie bietet mit dem Spacer-OAR-Verfahren und der MRT-Fusions-Biopsie neue Behandlungs- und Untersuchungsverfahren für Patienten mit Prostatakrebs. Unsere Kardiologie stellt mit den elektrophysiologischen Interventionen einen ihrer Schwerpunkte vor, und unsere Gastroenterologie bietet in erweiterten Räumlichkeiten und mit neuester Medizintechnik ein umfangreiches Spektrum an Diagnostik und Therapie. Diese und weitere interessante Themen finden Sie in unserem aktuellen Heft.

Hier das Klinikmagazin InSight Juli 2017 herunterladen.

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19. Juli 2017 Bernd Rühle in den Vorstand der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft gewählt

In der Mitgliederversammlung der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft e. V. (BWKG) wurde am 13. Juli 2017 der Vorstand neu gewählt. Der Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums Stuttgart, Bernd Rühle, wurde erstmals als stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der BWKG in das Gremium gewählt.

In seinem Amt bestätigt wurde der Vorstandsvorsitzende der BWKG, Detlef Piepenburg. Der Landrat des Kreises Heilbronn hat seit 2015 diese Position inne. Ebenfalls wiedergewählt wurden Thomas Brobeil, Geschäftsführer der Vinzenz von Paul Hospital gGmbH aus Rottweil und Bernhard Wehde, Geschäftsführer der Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG aus Göppingen. Neben Bernd Rühle erstmals in dem Gremium vertreten ist Michael Föll, Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart.

Bernd Rühle ist seit Juni 2009 im Diakonie-Klinikum Stuttgart tätig, zunächst als Verwaltungsdirektor, seit Dezember 2011 als Geschäftsführer des konfessionellen Krankenhauses im Stuttgarter Westen.  Bernd Rühle ist in verschiedenen gesundheitspolitischen Gremien aktiv, unter anderem ist er Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhausverbandes Baden Württemberg, Mitglied im Vorstandsreferat  Politik, Recht, Ökonomie des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes; er ist Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Stuttgart DIS sowie Mitglied im Vorstand des Verbandes der Krankenhäuser in Stuttgart.

Die Diakonie-Klinikum Stuttgart Diakonissenkrankenhaus und Paulinenhilfe gGmbH ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus mit 400 Betten. Die knapp 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen in acht Fachabteilungen, einer Tagesklinik und verschiedenen spezialisierten Zentren jährlich etwa 17.500 Patienten stationär und etwa 72.000 Patienten ambulant. Die Gesellschafter sind die Evangelische Diakonissenanstalt Stuttgart und die Stiftung Paulinenhilfe.

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18. Juli 2017 Online-Auftritt des Diakonie-Klinikums Stuttgart für Deutschlands beste Klinikwebsite nominiert

Die Internetseite des Diakonie-Klinikums Stuttgart ist erneut nominiert für den Award „Deutschlands Beste Klinik-Website“ — dem größten Wettbewerb dieser Art um die professionellste Homepage von Krankenhäusern. Der Award findet bereits seit 2003 unter der Schirmherrschaft von Novartis und unter der Leitung von Frank Elste, Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, in jährlichem Turnus statt. Der Internetauftritt www.diakonie-klinikum.de war in den vergangenen Jahren regelmäßig unter den zehn besten Klinikseiten. Wir sind gespannt auf die Platzierung 2017!
 
In dem Wettbewerb „Deutschlands Beste Klinik-Website“ analysieren Experten aus den Bereichen Design, Marketing, Controlling, IT/EDV, PR und Medizin jede Krankenhaus-Webseite anhand der wissenschaftlichen MiM-Kriterien auf Herz und Nieren. In dem aufwendigen Bewertungsverfahren wird jede Webseite für eine Dauer von durchschnittlich 90 Minuten von den Gutachtern persönlich besucht und geprüft. Der Prüfkatalog umfasst aktuell mehr als 200 Einzelkriterien, die jedes Jahr nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst und erweitert werden. Ergänzend dazu werden die Online-Aktivitäten in den sozialen Medien analysiert und kritisch durch die Experten begutachtet. Im Anschluss an die Expertenprüfung werden die besten 20 Webseiten einer kritischen Fachjury vorgestellt. Durch die Jury werden die Webseiten nochmals einem speziellen Bewertungsprozess unterzogen. Am Ende bestimmt dann diese hochkarätige Jury die Gewinner.

Alle registrierten Webseiten durchlaufen automatisch des Zertifizierungsverfahren der Initiative Medizin Online (imedON). Die Initiative steht für die Qualitätssicherung von medizinischen Webseiten. Auf Basis der in mehrjährigen Studien entwickelten Qualitätskriterien wird jede Webseite analysiert und durch mehrere Experten validiert. Das Diakonie-Klinikum Stuttgart erfüllte in den letzten Jahren alle Kriterien und darf das begehrte Zertifikat führen.

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10. Juli 2017 Urologie: MRT-Fusionsbiopsie — die individuelle Prostata-Biopsie

Die Urologische Klinik des Diakonie-Klinikums Stuttgart setzt auf die MRT-Fusionsbiopsie.

Die Prostata-Stanzbiopsie bei einem erhöhten PSA-Wert war lange die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Die konventionelle Biopsie ist nicht immer in der Lage, relevante Krebsherde in der Prostata darzustellen. Eine deutlich bessere Bildqualität liefert die Kombination einer MRT-Aufnahme des Organs mit dem Live-Ultraschallbild. Diese sogenannte MRT-Fusionsbiopsie erlaubt die bislang genauesteProstata-Diagnostik und wird mit sehr guten Ergebnissen in der Urologie des Diakonie-Klinikums eingesetzt.

Bei der konventionellen Stanzbiopsie wird aus einer Ultraschallaufnahme in Sekundenschnelle ein dreidimensionales Bild der Prostata errechnet und mit dem Livebild, das der Operateur vor Augen hat, kombiniert (3D-TRUS-Biopsie). Darüber hinaus hilft die Elastographie versteckte Tumore zu finden. Diesen Verfahren überlegen ist die MRT-Fusionsbiopsie. Die Magnetresonanztomographie (MRT) kann bestimmte anatomische und funktionelle Aspekte innerhalb der Prostata sichtbar machen, die dem Ultraschall verborgen bleiben. Diese Informationen können die ultraschallbasierte Bildgebung bei der Biopsie ergänzen.

Bei der Fusionsbildgebung wird das MRT-Bild mit dem Livebild des 3D-TRUSUltraschalls kombiniert. Bei der transrektalen Biopsie kann so der MRT zur Darstellung verdächtiger Areale genutzt werden. Verändertes Gewebe ist im MRT deutlich besser zu erkennen und der Arzt kann es bei der Probeentnahme präzise mit der Biopsienadel ansteuern. Unnötige Biopsien werden so vermieden, da sich signifikante Tumoren meist gut abgrenzen lassen. Die Fusionsbiopsie bietet die Möglichkeit, früher Klarheit insbesondere bei Verdacht auf eine atypische Tumorlokalisation zu erreichen und im Falle von aktiven Überwachungsprotokollen präzise Wiederholungsbiopsien durchzuführen. Für die Patienten im Diakonie-Klinikum ist die Fusionsbiopsie ohne Zuzahlung möglich.

Für Fragen und zur Terminvereinbarung setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.

Kontakt und Termine:

Diakonie-Klinikum Stuttgart
Urologische Klinik

Sekretariat
Brundhilde Knappe

Telefon: 0711 991-2301
Telefax: 0711 991-2302
E-Mail: knappe@diak-stuttgart.de

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28. Juni 2017 Mit der Patienten-App „Mein neues Gelenk“ optimal vorbereitet auf den künstlichen Gelenkersatz

Patienten des EndoprothetikZentrums der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe können sich ab sofort mit dem Smartphone auf ihr neues Hüftgelenk oder ihr neues Kniegelenk vorbereiten. Die App „Mein neues Gelenk" stellt Patienten für den gesamten Behandlungsablauf wichtige Informationen zur Verfügung – zur richtigen Zeit und an jedem Ort, und auf Wunsch auch automatisch per Pushnachricht. Entwickelt wurde die App von den Experten unserer Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe. Die Klinik ist die älteste noch tätige orthopädische Klinik der Welt und ist spezialisiert auf die Behandlung von Patienten mit künstlichem Gelenkersatz. Die App ist kostenlos in den App-Stores für Android- und Apple-Geräte erhältlich.

„Immer mehr Patienten wollen sich aktiv auf ihren Klinikaufenthalt und ihre Operation vorbereiten. Diesen Wunsch unterstützen wir mit unserer Patienten-App ‚Mein neues Gelenk‘“, erklärt Chefarzt Professor Dr. Peter Aldinger die Entwicklung der App. „Die Patienten sind damit gut informiert und fühlen sich sicherer", ist Peter Aldinger überzeugt von dieser neuen Form der Patienteninformation. Der Ärztliche Direktor der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe hat mit seinem Team die Inhalte der App erstellt. Der Endoprothetik-Experte kennt aus seiner langen Erfahrung als Arzt und als Autor eines Praxisratgebers zum Thema die häufig gestellten Fragen der Patienten.

Die Bedienung der App ist sehr einfach: Nach der Installation muss nur das geplante Operationsdatum eingeben werden. Die App erstellt dann automatisch einen persönlichen Zeitplan zur Behandlung. Die Hinweise zur Vorbereitung auf den Klinikaufenthalt und zum Ablauf, zur Operation bis zur anschließenden Reha werden kurz und knapp und sehr übersichtlich dargestellt. Auf Wunsch erinnern Push-Nachrichten an wichtige Termine oder den nächsten Schritt im Behandlungsablauf.

Damit sind die Patienten optimal vorbereitet auf ihre Behandlung. Auch nach dem Klinikaufenthalt bietet die App hilfreiche Tipps und erinnert beispielsweise rechtzeitig an den Nachsorgetermin beim Orthopäden. Die App „Mein neues Gelenk" wird zu einem persönlichen Begleiter auf dem Weg zu der neuen Hüfte oder einem neuen Kniegelenk. Sie ist auch für Angehörige geeignet. Familie und Freunde können diese ebenfalls herunterladen und so den Behandlungsablauf des Patienten aktiv begleiten.

Die App ist sicher und anonym, da der Nutzer keine persönlichen Daten hinterlegen und sich nicht registrieren muss. Das einfache Herunterladen aus einem der App-Stores genügt.

Informationen zum Download, zur Installation und zur Bedienung der App finden Sie hier.

Hier die App "Mein neues Gelenk" bei Apple iTunes ansehen.

Hier die App "Mein neues Gelenk" im Google Play-Store ansehen.

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26. Juni 2017 Neue Duale Studiengänge im Diakonie-Klinikum: Physician Assistant und Medizinische Informatik

Ab sofort bietet das Diakonie-Klinikum Stuttgart zwei neue duale Studiengänge in Kooperation mit der DHBW an. Zusammen mit der DHBW in Karlsruhe ermöglichen wir interessierten Absolventen, ein Studium zum „Physician Assistant – Arztassistent (B.Sc.)“ zu absolvieren. In Kooperation mit der DHBW in Heidenheim vergeben wir einen Studienplatz im Studiengang „Medizinische Informatik“.

Dualer Studiengang Medizinische Informatik

Immer mehr Prozesse im Krankenhaus und Gesundheitseinrichtungen sind ohne die Unterstützung durch IT-Systeme nicht mehr denkbar. Die beruflichen Einsatzschwerpunkte von Medizinischen Informatikern liegen vor allem in der Systemplanung, -auswahl, -integration und -wartung sowie der Entwicklung von Informationssystemen. Den Absolventen kommt vor allem eine Schnittstellenfunktion zwischen technischem, medizinischem und pflegerischen Personal zu.

Voraussetzung für das Studium ist die Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife mit Eignungsprüfung oder berufliche Qualifikation mit Eignungsprüfung. Jetzt mehr erfahren.

Dualer Studiengang Physician Assistant

Physician Assistants können bei einer Vielzahl von Tätigkeiten im Krankenhaus mitwirken oder diese übernehmen. Im stationären Bereich sind dies beispielsweise die Anamnese, die Diagnostik, die Erstellung eines Behandlungsplans oder die Durchführung von medizinisch-technischen Tätigkeiten. Im Bereich des OPs gehören dazu unter anderem die Operationsassistenz und die Durchführung von kleineren Eingriffen wie Wundversorgung und -verschlüsse.

Voraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife mit Eignungsprüfung sowie eine abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf, wie z. B. zum Gesundheits- und Krankenpfleger oder Operationstechnischen Assistenten. Jetzt mehr erfahren.

Duales Studium mit Perspektiven

Bereits seit langem bietet das Diakonie-Klinikum den dualen Studiengang „BWL-Gesundheitsmanagement“ an. Dieser Studiengang bereitet junge Menschen auf Tätigkeiten im Management und Kliniken und anderen Unternehmen im Health-Care-Bereich vor. Eine unserer erfolgreichen Absolventen ist Jessica Martin, die nach Ihrem Studium in der Personalabteilung und als Leiterin des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bei uns im Diakonie-Klinikum eingestiegen ist. Darüber hinaus ist sie heute selbst für die Einstellung, Betreuung und Koordination der kaufmännischen Auszubildenden und Dualen Studenten zuständig.

Gerne beantwortet Jessica Martin Ihre Fragen zum Dualen Studium im Diakonie-Klinikum. Genauere Informationen zum Studiengang der Medizinischen Informatik erhalten Sie von EDV-Leiter Friedhelm Brinkmann.

Kontakt:

Jessica Martin
Personalabteilung
Telefon: 0711/991-4234
E-Mail: martin -|- @ -|- diak-stuttgart.de

Friedhelm Brinkmann
Leiter EDV-Abteilung
Telefon: 0711/991-4250
E-Mail: brinkmann -|- @ -|- diak-stuttgart.de

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23. Juni 2017 Ärzte aus dem Diakonie-Klinikum gehören zu den TOP-Medizinern der FOCUS-Liste 2017

Das Magazin Focus Gesundheit hat in der aktuellen Ausgabe die Top-Ärzte aus Deutschland ausgezeichnet. Laut der renommierten Ärzteliste belegen auch wieder fünf Ärzte aus dem Diakonie-Klinikum Stuttgart Spitzenplätze: Die Orthopäden Professor Dr. Peter Aldinger für den Bereich Hüft- und Kniechirurgie sowie Dr. Micha Hoyer für die Fußchirurgie, die Chirurgen Dr. Barbara Kraft als Top-Medizinerin für die Hernienchirurgie und Professor Dr. Andreas Zielke für die Schilddrüsenchirurgie. Als Top-Mediziner im Bereich Brustkrebs und gynäkologische Tumoren wurde Dr. Thomas Kuhn vom Brustzentrum am Diakonie-Klinikum Stuttgart ausgezeichnet.

Laut Focus-Gesundheit gehören damit derzeit fünf Ärzte aus dem Diakonie-Klinikum in ihrem Fachgebiet zu den Top-Medizinern Deutschlands. Wie in den letzten Jahren ist Professor Dr. Peter Aldinger einer der Top-Ärzte bei der Behandlung von Hüft- und Kniegelenkserkrankungen. Er ist auf den minimalinvasiven künstlichen Gelenkersatz an Hüfte und Knie sowie schwierige Revisionseingriffe spezialisiert. Dr. Micha Hoyer, Chefarzt der Abteilung Fuß und Sprunggelenk, wurde als Top-Mediziner im Bereich Fuß ausgezeichnet. Sein Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Erkrankungen am Vor- und Rückfuß sowie am Sprunggelenk. Dr. Barbara Kraft ist Expertin für minimalinvasive Eingriffe bei Hernien und bei Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Sie wurde Top-Medizinerin für Operationen bei Leisten- und Bauchwandbrüchen ausgezeichnet. Der Schwerpunkt von Professor Dr. Andreas Zielke ist die Endokrine Chirurgie, vor allem die komplexe onkologische Chirurgie der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen. Er wird als Top-Mediziner der Schilddrüsenchirurgie gelistet. Top-Mediziner Brustkrebs und gynäkologischen Tumoren ist Dr. Thomas Kuhn. Er ist Leitender Arzt des zertifizierten Brustzentrums am Diakonie-Klinikum Stuttgart.

Die Zeitschrift Focus-Gesundheit gibt mit ihrer regelmäßig veröffentlichten Ärzteliste den Patienten eine gute Orientierung bei der Suche nach dem richtigen Arzt und der geeigneten Klinik. Ein unabhängiges Rechercheteam ermittelt die Listen unter anderem aus der detaillierten Auswertung von Qualitätsberichten, unabhängigen Umfragen der Zeitschrift unter 18.000 Ärzten sowie mittels eines Fragebogens. Wie andere Befragungen auch bestätigt auch die Focus-Liste eine überdurchschnittlich hohe Patientenzufriedenheit. Auch in den Bereichen Medizinische Qualität, Hygienestandard und Pflege erfüllt das konfessionelle Krankenhaus im Stuttgarter Westen höchste Ansprüche.

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19. Juni 2017 Programm für Juli bis November der Vortragsreihe "Gesundheitsmagazin" veröffentlicht

Mit einem neuen Programm unserer Vortragsreihe Gesundheitsmagazin laden wir Sie zu Vorträgen über Erkrankungen und deren Behandlung sowie weitere Krankenhausthemen in das Diakonie-Klinikum Stuttgart ein. In der Vortragsreihe möchten wir Betroffene und Interessierte über verschiedene Krankheiten aufklären, damit Sie sich aktiv über medizinische Maßnahmen informieren können. Somit haben Sie auch die Möglichkeit, unsere Ärzte kennenzulernen und sich mit Behandlungsmöglichkeiten vertraut zu machen. Gleichzeitig möchten wir Ängste vor Therapien und Operationen nehmen.

Die Vorträge finden im Regelfall donnerstags zwischen 17 und 18 Uhr im klimatisierten Hörsaal des Diakonie-Klinikums statt. Ärzte, Pflegende und weitere Experten informieren in für Laien verständlichen Kurzvorträgen über Krankheitsbilder, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten und wie Sie Krankheiten sinnvoll vorbeugen können. Anschließend können Sie Fragen stellen und diskutieren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Wenn Sie regelmäßig das Programm des Gesundheitsmagazins erhalten möchten, schreiben Sie uns eine kurze E-Mail mit entsprechendem Hinweis an info@diak-stuttgart.de oder rufen Sie an unter 0711 991-1045 /-104.

Das aktuelle Programm des Gesundheitsmagazins von Juli bis November 2017 können Sie hier herunterladen.

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16. Mai 2017 Interdisziplinäres Diabetisches Fußzentrum am Diakonie-Klinikum Stuttgart

Am Anfang sind es oft nur kleine und schlecht heilende Wunden, die auf eine tückische Folgeerkrankung von Diabetes aufmerksam machen. Ein diabetisches Fußsyndrom kann aber dramatische Folgen haben. In Deutschland müssen deshalb jedes Jahr viele Patienten eine Amputation erleiden, die vermeidbar gewesen wäre. Betroffene finden nun Hilfe im Diakonie-Klinikum Stuttgart. Das neu gegründete Interdisziplinäre Diabetische Fußzentrum bietet Patienten mit diabetischem Fußsyndrom eine zentrale Anlaufstelle.

Betroffene Diabetiker kennen das Problem: Aufgrund der Erkrankung fehlt häufig das Gefühl und das natürliche Schmerzempfinden in den Füßen. Druckstellen und kleine Wunden bleiben unbemerkt und können sich so zu Geschwüren entwickeln. Oft liegen zusätzlich Durchblutungsstörungen der Beine vor, die die Wunden schlecht heilen lassen. Im weiteren Verlauf werden dann Gelenkkapseln, Sehnen und Knochen angegriffen. Im Endstadium kann der Fuß zunehmend absterben (Nekrose). Bei einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien ist dann oft eine Amputation unumgänglich. Bei rechtzeitiger Behandlung in einem diabetischen Fußzentrum kann dies häufig verhindert werden.

„Wichtig für eine rechtzeitige Diagnose und eine erfolgreiche Behandlung des diabetischen Fußsyndroms ist eine fachübergreifende Zusammenarbeit von Diabetologen, Gefäßchirurgen und Fußchirurgen sowie interventionellen Radiologen“, erklärt der Diabetologe Dr. Oswald Ploner vom Diabetischen Fußzentrum am Diakonie-Klinikum Stuttgart. Die Zahlen sprechen für sich: „Bei Patienten mit einem diabetischen Fußsyndrom muss im Durchschnitt bei 15 Prozent der Betroffenen eine Amputation erfolgen. Bei Diabetikern, die von Ärzten fachübergreifend betreut werden, kann die Amputationsrate auf unter 5 Prozent gesenkt werden“, so Ploner weiter.

Das Diakonie-Klinikum Stuttgart verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Diabetologie, in der Fußchirurgie und der Gefäßchirurgie sowie in der Behandlung von chronischen Wunden. Diese Fachbereiche haben sich nun zum Interdisziplinären Diabetischen Fußzentrum zusammengeschlossen. Sie bieten Diabetes-Patienten damit eine zentrale Anlaufstelle für ihre Fragen. In einer speziellen Fußambulanz werden Erkrankungen an Beinen, Füßen und Zehen von den Ärzten der verschiedenen Fachrichtungen begutachtet und behandelt. Ziel ist es, das Bein zu erhalten.

Termine können per Mail an idf -|- @ -|- diak-stuttgart.de oder telefonisch unter 0711 991-3350 angefragt werden.

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06. April 2017 Diakonie-Klinikum spitze bei der Patientenzufriedenheit Medizinische Leistung überzeugt „voll und ganz“

Das Diakonie-Klinikum Stuttgart belegt in der Patientenzufriedenheit einen Spitzenplatz. Das hat eine groß angelegte aktuelle Umfrage der Techniker Kasse TK ergeben. Allein in Baden-Württemberg bewerteten 18.000 TK-Versicherte die Zufriedenheit mit ihrer Krankenhausbehandlung. Das Diakonie-Klinikum Stuttgart belegt dabei wieder einen Spitzenplatz. Die Patientenzufriedenheit  liegt in dem konfessionellen Krankenhaus im Stuttgarter Westen deutlich über dem Bundes- und Landesdurchschnitt.

Die TK befragte die Patienten zu sechs Qualitätsdimensionen – allgemeine Zufriedenheit mit dem Krankenhaus, Behandlungsergebnis, medizinisch-pflegerische Versorgung, Information und Kommunikation, Organisation und Unterbringung sowie Patientensicherheit.

Über 90,5 Prozent der Befragten waren mit dem Krankenhausaufenthalt im Diakonie-Klinikum zufrieden. Der Durchschnittswert in Baden-Württemberg liegt bei 82,3 Prozent, bundesweit bei 80,8 Prozent. 90,7 Prozent der TK-Versicherten würden sich wieder im Diakonie-Klinikum behandeln lassen und das Krankenhaus ihrer Familie oder Freunden weiterempfehlen. 90,9 Prozent zeigten sich mit dem Behandlungsergebnis zufrieden, 92,9 Prozent waren von der medizinischen Leistung der Ärzte „voll und ganz überzeugt“.

„Wir freuen uns sehr über die positive Bewertung. Dies bestätigt uns in unserem Anliegen, medizinische und pflegerische Qualität auf höchstem Niveau anzubieten“, freut sich Geschäftsführer Bernd Rühle vom Diakonie-Klinikum über das Ergebnis der TK-Befragung. „Dies ist auch ein Lob für unsere Mitarbeiter, die sich täglich mit großem Engagement für das Wohl und die Zufriedenheit unserer Patienten einsetzen.“

Die TK-Patientenbefragung
Für die aktuelle TK-Patientenbefragung wurden 2015 und 2016 bundesweit rund 815.000 TK-Versicherte angeschrieben. In Baden-Württemberg wurden rund 18.000 Fragebogen beantwortet. Befragt wurden alle TK-Versicherten, die im Jahr 2015 einen Krankenhausaufenthalt hatten. Die Bewertungen fließen in den Online-Klinikführer der TK ein und können dort abgerufen werden.

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12. Januar 2017 Hygiene im Krankenhaus: Diakonie-Klinikum erhält höchste Auszeichnung für Hände-Desinfektion

Das Diakonie-Klinikum Stuttgart hat von der Aktion Saubere Hände das Zertifikat in Gold für die Jahre 2016 und 2017 verliehen bekommen. Derzeit hat lediglich eine weitere Klinik in ganz Baden-Württemberg diese Auszeichnung. Das Zertifikat belegt, dass das Diakonie-Klinikum Stuttgart die höchsten Anforderungen an die Händedesinfektion erfüllt und damit optimale Voraussetzungen für die Patientensicherheit und den Infektionsschutz im Krankenhaus bietet.

„Die richtige Händedesinfektion ist immer noch die wichtigste und gleichzeitig einfachste Präventionsmaßnahme, um vor Infektionen im Krankenhaus zu schützen“, erklärt Professor Dr. Rainer Meierhenrich, Leitender Ärztlicher Direktor und verantwortlich für die Hygiene im Diakonie-Klinikum Stuttgart.

„Das Diakonie-Klinikum Stuttgart beteiligt sich bereits seit 2008 mit Erfolg an der Aktion. Teil unserer Maßnahmen sind beispielsweise regelmäßige Schulungen des gesamten Personals, die statistische Erfassung des Desinfektionsmittelverbrauchs und eine regelmäßige Überprüfung der richtigen Anwendung“, so Meierhenrich. Generell wird das Thema Krankenhaushygiene im Diakonie-Klinikum groß geschrieben. So beteiligt es sich an Aktionstagen wie zum Beispiel dem "Aktionstag Saubere Hände" oder macht mithilfe der Hygiene-Ausstellung "Keine Keime" auf wichtige Maßnahmen zum Schutz vor multiresistenten Erregern aufmerksam. Hier erfahren Sie mehr zum Thema Hygiene im Diakonie-Klinikum Stuttgart.

Händehygiene ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen persönlichen Gesundheitspflege. Gleichzeitig ist sie auch eine der wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz der Patienten vor Ansteckung mit Erregern im Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen. Die deutschlandweite Kampagne „Aktion Saubere Hände“ setzt sich seit 2008 für Qualitätssicherung und verbesserte Hygienestandards auf der Basis von internationalen Forschungen und Hygieneleitlinien ein.

 

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03. Januar 2017 Urologische Klinik bündelt Expertise ab sofort im Südwestdeutschen Laserzentrum

Die Urologische Klinik im Diakonie-Klinikum Stuttgart führt bereits seit vielen Jahren die relevanten urologischen Lasertherapien erfolgreich durch. Insbesondere bei der Behandlung von Patienten mit gutartiger Prostatavergrößerung kommen Laseroperationen zum Einsatz (Green-Light-Laser, Thulium- und Holmium-Laser).

Die hohe medizinische Expertise, die technischen Voraussetzungen und die langjährige Erfahrung mit allen relevanten Laserverfahren sind einzigartig in der Region und Alleinstellungsmerkmal der Urologischen Klinik im Diakonie-Klinikum. Mit jährlich zwischen 300 und 400 Laseroperationen an der Prostata bündelt dieser Spezialbereich der Urologie nun seine Expertise ab sofort im Südwestdeutschen Laserzentrum. Es ist ein Referenzzentrum für Laserbehandlungen und bildet national und international Ärzte im Bereich der Lasertherapie aus.

Unter der Leitung von Prof. Christian Schwentner, dem Ärztlichen Direktor der Urologischen Klinik im Diakonie-Klinikum Stuttgart, entscheidet das Team aus Spezialisten von Fall zu Fall, wann welches Laserverfahren in Frage kommt. Eine Laserbehandlung bietet verschiedene Vorteile: Die schonende OP mit wenig Blutverlust, nur kleinen Wunden und Narben sowie ein kurzer Krankenhausaufenthalt sind meist ausschlaggebende Gründe für eine Laser-OP. Bei einer Laserbehandlung entstehen für Patienten keine weiteren Kosten oder Zuzahlungen.

Hier erfahren Sie mehr über das Südwestdeutsche Laserzentrum am Diakonie-Klinikum Stuttgart sowie über die Lasertherapien.

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28. November 2016 „Gut Aufgewacht“ nach der Operation - Diakonie-Klinikum Stuttgart zertifiziert

Das Diakonie-Klinikum Stuttgart ist mit dem Zertifikat „Gut Aufgewacht“ des Aktionsbündnisses mehr Lebensqualität für Patienten e.V. ausgezeichnet. Zertifiziert werden Kliniken, die mit hohen Qualitätsstandards und speziellen Maßnahmen besonderes Augenmerk darauf legen, postoperative Übelkeit und Erbrechen (PONV), eine der häufigsten und unangenehmsten Nebenwirkungen von Narkosen, zu vermeiden.

Das Anästhesieteam des Diakonie-Klinikums arbeitet täglich daran, die Narkose für jeden einzelnen Patienten so schonend wie möglich zu gestalten. Im Rahmen des Aufklärungsgesprächs ermitteln die Anästhesisten das individuelle PONV-Risiko jedes Patienten, um das optimale Narkoseverfahren zu wählen. Alle Patienten erhalten schon während der Operation Medikamente, um postoperative Übelkeit zu verhindern. Patienten mit besonders hohem Risiko erhalten zusätzlich eine totale intravenöse Anästhesie (TIVA). Falls doch ein Patient mit Übelkeit oder Erbrechen reagieren sollte, können nun nach dem neuen Standard auch Pflegekräfte im Aufwachraum und auf den Stationen ohne weitere Rücksprache mit dem Arzt den Patienten schnell helfen.

Durch das mehrstufige Therapiekonzept, das den aktuellen Leitlinien entspricht, besteht insgesamt mehr Handlungssicherheit für Pflegepersonal und Ärzte zum Wohle der Patienten. So können mehr Patienten ohne Übelkeit oder Erbrechen durch Operationen geführt werden.

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15. November 2016 DaVinci Xi – roboter-assistierte Chirurgie neuester Generation im Diakonie-Klinikum Stuttgart

Die Urologische Klinik im Diakonie-Klinikum Stuttgart setzt ab sofort auf roboter-assistierte minimalinvasive Chirurgie der neuesten Generation. Bei ausgewählten Eingriffen kommt das Operationssystem DaVinci Xi zum Einsatz. Der DaVinci ermöglicht es erfahrenen Operateuren, schneller und präziser zu arbeiten. Für unsere Patienten bedeutet dies kürzere OP-Zeiten und mehr Sicherheit bei einem Eingriff. Das Operationssystem ergänzt die langjährige Erfahrung des urologischen Ärzteteams im Diakonie-Klinikum Stuttgart optimal.

Einsatzbereiche und Vorteile des DaVinci-Operationssystems

Das DaVinci Xi-Operationssystem wird in der Urologischen Klinik im gesamten Bereich der minimalinvasiven Chirurgie in Ergänzung zur 3D-Laparoskopie eingesetzt, vor allem bei Eingriffen an der Prostata. Ist eine Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs erforderlich, kann dies millimetergenau gesteuert werden. Die hohe Präzision führt nachgewiesen zu besseren Behandlungsergebnissen. Die Kontinenz und Potenz — oft ein Problem nach herkömmlichen Operationen — können bei Patienten nach einer DaVinci-OP wesentlich besser erhalten werden. Der Aufenthalt im Krankenhaus verkürzt sich. 

„Der Operateur bleibt immer Herr des Verfahrens. Der Operationsroboter führt die Bewegungen des Operateurs aus, aber eben viel präziser“, so Chefarzt Professor Schwentner bei der Vorstellung des DaVincis. Ein weiterer großer Vorteil ist die bis zu zehnfache Vergrößerung des Operationsfeldes durch das 3D-Kamerasystems, das auch kleinste Strukturen von Nerven und Gefäßen genau darstellen kann. Die Patienten profitieren durch kleinere Schnittwunden, geringere Blutverluste, schnellere Wundheilung.

„Dank einer Vielzahl integrierter Werkzeuge und einer optimalen Ergonomie ist der DaVinci eine wichtige und sinnvolle Ergänzung zu unserer langjährigen Expertise in der minimalinvasiven Chirurgie“, erklärt Chefarzt Professor Dr. Christian Schwentner. Ein integriertes Fluoreszenz-System macht beispielsweise Sentinel-Lymphknoten oder kleinste Tumore in Echtzeit sichtbar. Eine Besonderheit ist auch, dass verschiedenste Blickwinkel in das Operationsgebiet möglich sind, ohne die DaVinci-Verbindung unterbrechen zu müssen.

Professor Schwentner hat bereits über 15 Jahre Erfahrung mit der roboter-assistieren Chirurgie und dem DaVinci-System. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen belegen seine langjährige Expertise. Als einer der Pioniere der roboter-assistierten Chirurgie ist er ein weltweit gefragter Lehroperateur.

Weitere Einsatzbereiche des DaVinci-Systems

Das DaVinci-Operationssystem kommt im Diakonie-Klinikum Stuttgart vor allem bei Prostataentfernungen bei Prostatakrebs zum Einsatz. Das Verfahren wir außerdem bei Harnblasentfernung bei Blasenkrebs eingesetzt. Diese großen Krebsoperationen können nun ganz ohne Bauchschnitt sehr schonend erfolgen. Eine Ersatzblase wird mit Hilfe des DaVinci-Systems in der geschlossen Bauchhöhle an Ort und Stelle geformt. Auch hier profitieren die Patienten durch eine wesentlich schnellere Erholung nach dieser großen Operation. Bei Nierentumorentfernungen können auch komplexe Tumoren ohne Entfernung der ganzen Niere behandelt werden. DaVinci-System unterstützt die manuellen Fähigkeiten des Operateurs auch in der rekonstruktiven Urologie optimal. Die Naht selbst kleinster Strukturen ist damit problemlos möglich. Rekonstruktive Operation an der Harnblase, dem Harnleiter, dem Nierenbecken bis zum kompletten Harnleiterersatz aus Dünndarm ohne Bauchschnitt auf höchstem chirurgischen Niveau erfolgen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum DaVinci-System finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Urologie im Diakonie-Klinikum Stuttgart finden Sie hier.

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BGM am Diakonie-Klinikum Stuttgart 25. Oktober 2016 Zweiter Platz beim Deutschen BGM-Förderpreis: Diakonie-Klinikum gewinnt Preis für gesundes Arbeiten

Das Diakonie-Klinikum Stuttgart belegt beim Deutschen BGM-Förderpreis 2016 den zweiten Platz für sein umfangreiches Angebot an betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen für Mitarbeitende. An dem von der Krankenkasse DAK-Gesundheit bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb haben sich in diesem Jahr 65 Firmen beteiligt. Die drei Erstplatzierten erhalten Preise im Wert von 30.000 Euro, 20.000 Euro und 10.000 Euro für ihr betriebliches Gesundheitsmanagement.

BGM steht für Betriebliches Gesundheitsmanagement und umfasst alle Maßnahmen, die die Arbeit und den Arbeitsplatz gesundheitsförderlich gestalten. Im Diakonie-Klinikum können die 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise aus einem umfangreichen Programm zur aktiven Gesunderhaltung und Steigerung der persönlichen Fitness wählen. Angeboten werden Massagen, Fitnesskurse, gesundes Kochen im Schichtdienst, ein Fahrsicherheitstraining oder ein Tanzkurs.

„Die Anforderungen an die Mitarbeiter im täglichen Klinikbetrieb werden immer anspruchsvoller. Darunter kann auch die eigene Gesundheit leiden. Deshalb wollen wir frühzeitig die Weichen zum Gesundbleiben unserer Mitarbeiter stellen“, erklärt die BGM-Verantwortliche Jessica Martin vom Diakonie-Klinikum. Die Resonanz auf die Angebote seien durchweg positiv. „Nicht zuletzt bieten sie die Möglichkeit zum persönlichen Austausch über die Grenzen der einzelnen Berufsgruppen hinweg und sorgen damit für ein gutes Betriebsklima.“

Künftig wird das Betriebliche Gesundheitsmanagement von einer regelmäßigen Kurzumfrage unter den Mitarbeitern begleitet, um die Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu messen. Bei der Befragung und der Auswertung arbeitet das Diakonie-Klinikum mit dem renommierten CGIFOS-Institut aus Stuttgart zusammen. Die Ergebnisse fließen in die Gestaltung der Arbeitsbedingungen ein. Für Bernd Rühle, Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums, gehören die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und aktive Gesundheitsförderung unmittelbar zusammen. „Wir gestalten unsere betrieblichen Rahmenbedingungen so, dass sie die Gesundheit und die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter fördern. Denn davon profitieren auch unsere Patienten."

Beim zweiten deutschen Förderpreis für betriebliches Gesundheitsmanagement belegte die Stiftung für Menschen mit Behinderungen Wittekindshof in Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen) den ersten Platz. Der Abfallwirtschaftsbetrieb München belegte nach dem Diakonie-Klinikum den dritten Platz.

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01. Oktober 2016 Dr. med. Hans Klingel wird Chefarzt der Gastroenterologie und Hepatologie am Diakonie-Klinikum Stuttgart

Dr. Hans Klingel ist seit 1. Oktober Chefarzt des Bereichs Gastroenterologie und Hepatologie am Diakonie-Klinikum Stuttgart. Er verantwortet bereits seit mehreren Jahren diesen Bereich innerhalb der Medizinischen Klinik am Diakonie-Klinikum als Leitender Arzt. Die Behandlungsschwerpunkte des Facharztes für Innere Medizin mit Zusatzbezeichnung Gastroenterologie sind die diagnostische und interventionelle Endoskopie und Sonographie bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen des Verdauungstraktes, der Leber, Bauchspeicheldrüse und des Gallengangsystems.

Die Ernennung von Dr. Hans Klingel zum Chefarzt trägt der Entwicklung der Gastroenterologie und Hepatologie am Diakonie-Klinikum in den letzten Jahren Rechnung. „Die Abteilung verfügt heute über ein überregionales Einzugsgebiet aufgrund der großen Erfahrung in der diagnostischen und interventionellen Endoskopie und Sonographie“, so Geschäftsführer Bernd Rühle bei der Ernennung.

„Die hochspezialisierte Abteilung bietet innerhalb der Medizinischen Klinik das gesamte Spektrum an Diagnostik und endoskopischer Therapie an“, ergänzt Professor Dr. Jochen Greiner, Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik. So werden zunehmend mehr Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen der Gallenwege und der Leber in der Abteilung behandelt. Der sehr häufig eingesetzte endoskopische und kontrastmittelverstärkte Ultraschall kann dabei, wie auch bei Krebserkrankungen des Magendarmtraktes, die entscheidende Weichenstellung für die weitere Therapie geben. Für die dann erforderliche endoskopische Therapie, wie beispielsweise die Entfernung von Gallengangsteinen oder die Behandlung von Engstellen durch Stents, stehen Geräte der neuesten Generation bereit. „Neben einer sehr hohen technischen Expertise legen wir im Diakonie-Klinikum sehr großen Wert auf eine persönliche Atmosphäre und die menschliche Zuwendung zum Patienten“, erklärt Dr. Hans Klingel die stark steigende Patientennachfrage.

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20. September 2016 Prof. Dr. Andreas Zielke ist "Top-Mediziner" in der Schilddrüsenchirurgie

Das Magazin „Focus Gesundheit“ hat in seiner neuen Ausgabe den Chefarzt der Endokrinen Chirurgie am Diakonie-Klinikum Stuttgart, Prof. Dr. Andreas Zielke, als Top-Mediziner in der Schilddrüsenchirurgie ausgezeichnet. Somit gehört er laut der renommierten Ärzteliste Deutschlands zu den Spitzenärzten in seinem Fachgebiet. Schwerpunkt von Prof. Dr. Zielke ist die endokrine Chirurgie, vor allem die komplexe onkologische Chirurgie der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen.

Die operative Behandlung von Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der Chirurgischen Klinik des Diakonie-Klinikums Stuttgart. In kaum einer anderen Klinik in Deutschland werden mehr Schilddrüsen, Nebenschilddrüsen und Nebennieren operiert. Das Diakonie-Klinikum wurde im Jahr 2016 erneut erfolgreich als „Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie“ durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Endokrinologie (CAEK) zertifiziert. (Wir haben berichtet.)

Die Endokrine Chirurgie ist eine der Säulen des neu eingerichteten Endokrinen Zentrums im Diakonie-Klinikum Stuttgart. Hier arbeiten Endokrinologen, Nuklearmediziner, Strahlentherapeuten, Pathologen, Endokrine Chirurgen und Laborspezialisten Hand in Hand zusammen.

Vier Ärzte des Diakonie-Klinikums als Top-Mediziner 2016 ausgezeichnet

Laut Focus Gesundheit gehören in diesem Jahr vier Ärzte des Diakonie-Klinikums Stuttgart in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu den Top-Medizinern Deutschlands. Auch die Ärztliche Direktorin der Chirurgischen Klinik im Diakonie-Klinikum Stuttgart, Dr. Barbara Kraft, ist Top-Medizinerin. Sie wurde im Bereich der Hernienchirurgie, die Operationen bei Leisten- und Bauchwandbrüchen sowie die chirurgische Behandlung von Zwerchfellbrüchen umfasst, ausgezeichnet. (Wir haben berichtet.)

In der Orthopädischen Klinik des Diakonie-Klinikums zählen in diesem Jahr ebenfalls zwei Ärzte zu den Top-Medizinern der renommierten Ärzteliste in Deutschland: Dr. Micha Hoyer, Chefarzt der Abteilung Fuß und Sprunggelenk, wurde als Top-Mediziner 2016 im Bereich Fuß ausgezeichnet. Wie in den letzten Jahren gehört Professor Dr. Peter Aldinger wieder zu den Top-Ärzten bei der Behandlung von Hüft- und Kniegelenkserkrankungen. (Wir haben berichtet.)

Das Diakonie-Klinikum erhielt außerdem in den Bereichen Orthopädie und Prostatakrebs die Auszeichnung „Top-Nationales-Krankenhaus“.

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02. September 2016 Neuer Gebäudeteil errichtet, zwei Herzkatheterlabore und elektrophysiologischer Messplatz in Betrieb genommen

In den zurückliegenden Monaten wurde auf einer freien Dachfläche des Funktionsbaus des Diakonie-Klinikums Stuttgart eine Aufstockung in Form eines zweistöckigen Modulbaus errichtet. Auf Ebene 2 entstanden Räume für die Erweiterung der Kardiologie und zwei Herzkatheterlabore, auf Ebene 3 neue Büros für die Verwaltung.

Die hochmodernen Herzkatheterlabore, darunter ein spezieller elektrophysiologischer Messplatz zur Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen, erweitern das Leistungsspektrum der Kardiologie am Diakonie-Klinikum Stuttgart deutlich und ergänzen es sinnvoll. Die Innere Medizin bietet nun nahezu das gesamte kardiologische Spektrum an – invasiv wie nicht-invasiv. Auf dem Gebiet der invasiven Kardiologie kooperiert die Kardiologie des Diakonie-Klinikums Stuttgart mit der kardiologischen Gemeinschaftspraxis Cardiologicum, die im benachbarten Gesundheitshaus ihren Sitz hat und mit der die Messplätze gemeinschaftlich genutzt werden.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Elektrophysiologische Untersuchung und Katheterablation.

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18. August 2016 Dr. Barbara Kraft als Top-Medizinerin ausgezeichnet

Spitzenplatz für Hernien-Spezialistin

Das Magazin Focus Gesundheit hat in der aktuellen Ausgabe die Chirurgin Dr. Barbara Kraft als Top-Medizinerin für die Hernienchirurgie ausgezeichnet. Die Hernienchirurgie umfasst Operationen bei Leisten- und Bauchwandbrüchen sowie die chirurgische Behandlung von Zwerchfellbrüchen. Die 58-jährige Fachärztin für Chirurgie leitet seit zwei Jahren als Ärztliche Direktorin die Chirurgische Klinik am Diakonie-Klinikum Stuttgart und verantwortet als Chefärztin den Bereich Allgemein- und Viszeralchirurgie. Sie Expertin für minimalinvasive Eingriffe bei Hernien und bei Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes.

Laut Focus-Gesundheit gehören damit derzeit drei Ärzte des Diakonie-Klinikums auf ihrem Fachgebiet zu den Top-Medizinern Deutschlands. Erstmals wurde Dr. Micha Hoyer, Chefarzt der Abteilung Fuß und Sprunggelenk, als Top-Mediziner 2016 im Bereich Fuß ausgezeichnet. Wie in den letzten Jahren gehört Professor Dr. Peter Aldinger wieder zu den Top-Ärzten bei der Behandlung von Hüft- und Kniegelenkserkrankungen. Das Diakonie-Klinikum erhielt außerdem in den Bereichen Orthopädie und Prostatakrebs die Auszeichnung als Top-Nationales-Krankenhaus.

Die Zeitschrift Focus-Gesundheit gibt mit ihrer regelmäßig veröffentlichten Ärzteliste den Patienten eine gute Orientierung bei der Suche nach dem richtigen Arzt und der geeigneten Klinik. Ein unabhängiges Rechercheteam ermittelt die Listen unter anderem aus der detaillierten Auswertung von Qualitätsberichten, unabhängigen Umfragen der Zeitschrift unter 18.000 Ärzten sowie eines Klinikfragebogens. Wie verschiedene andere unabhängige Befragungen bescheinigt auch das Nachrichtenmagazin dem Diakonie-Klinikum wieder eine überdurchschnittlich hohe Patientenzufriedenheit. Laut der Focus-Wertung wird die Klinik überdurchschnittlich häufig von einweisenden Ärzten empfohlen. Auch in den Bereichen Medizinische Qualität, Hygienestandard und Pflege erfüllt das konfessionelle Krankenhaus im Stuttgarter Westen höchste Ansprüche.

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05. Juli 2016 Bernd Rühle ist neuer Geschäftsführer des Evang. Krankenhausverbandes Baden-Württemberg

Bernd Rühle ist neuer Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhausverbandes Baden-Württemberg e. V. Er wurde einstimmig vom Vorstand des Verbandes als Nachfolger von Dr. Dietmar Köhrer gewählt und in der Mitgliederversammlung dazu beglückwünscht.

„Für das mir entgegenbrachte Vertrauen bedanke ich mich sehr. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Kliniken mit konfessioneller Prägung wieder als ein elementarer Bestandteil unseres Gesundheitssystems wahrgenommen werden und mit ihrem ganzheitlichen Ansatz den Patienten einen echten Mehrwert bieten“, so Bernd Rühle nach seiner Wahl bei der Mitgliederversammlung im Juli.

Bernd Rühle (49) ist seit 2009 am Diakonie-Klinikum Stuttgart tätig, zunächst als Verwaltungsdirektor, seit 2011 als Geschäftsführer der Diakonie-Klinikum Stuttgart Diakonissenkrankenhaus und Paulinenhilfe gGmbH. Zuvor begleitete er verschiedene Positionen im Marienhospital Stuttgart. Bernd Rühle ist bereits seit Juni 2011 stellvertretender Vorsitzender des Evangelischen Krankenhausverbandes Baden-Württemberg und engagiert sich unter anderem im Vorstand der „Diakonie in Stuttgart“ – der Arbeitsgemeinschaft Diakonischer Träger und der Evangelischen Kirche in Stuttgart – sowie im Vorstand des Verbands Stuttgarter Krankenhäuser. Der Diplom-Betriebswirt (BA) ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Der Evangelische Krankenhausverband Baden-Württemberg

Der Evangelische Krankenhausverband Baden-Württemberg besteht seit 1977. In ihm sind 24 Krankenhäuser, Sonderkrankenhäuser und Rehakliniken mit rund 4.700 Betten zusammengeschlossen. Der Verband setzt sich für die Belange der konfessionellen Kliniken gegenüber Politik und Kostenträgern ein und arbeitet eng mit der Landesgemeinschaft der katholischen Krankenhäuser zusammen. Vorsitzender des Verbandes ist Oberkirchenrat Urs Keller.

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12. April 2016 Diakonie-Klinikum Stuttgart ist Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie

Die operative Behandlung von Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüsen ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der Chirurgischen Klinik und speziell der Endokrinen Chirurgie am Diakonie-Klinikum Stuttgart. Jetzt wurde unser Klinikum als „Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie“ durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Endokrinologie (CAEK) erfolgreich re-zertifiziert.

Damit bescheinigen die Fachgesellschaften, dass hier „Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie auf höchstem Niveau“ betrieben wird. Voraussetzung für die Re-Zertifizierung ist unter anderem der Nachweis hoher Operationszahlen, niedriger Komplikationsraten, die Operation komplizierter Erkrankungen einschließlich des Schilddrüsenkarzinoms sowie das Vorgehen nach den aktuellen Richtlinien der wissenschaftlich fundierten Medizin. Mit jährlich über 1.300 Eingriffen an der Schilddrüse und den Nebenschilddrüsen wird die für ein Kompetenzzentrum geforderte Mindestzahl an Eingriffen am Diakonie-Klinikum Stuttgart um ein Vielfaches übertroffen.

Bei der Überprüfung durch die beiden Fachgesellschaften DGAV und die CAEK konnten die Chirurgen unseres Klinikums außerdem zeigen, dass überwiegend minimalinvasive und damit für den Patienten sehr schonende Operationstechniken eingesetzt werden. Mögliche Komplikationen sind sehr selten. Dafür sorgt die große Erfahrung der Operateure zusammen mit modernster Technik wie z.B. das kontinuierliche Neuromonitoring des Stimmbandnerven – die ständige Überwachung der Nervenfunktion während der Operation. Die Funktion des Stimmbandnervs wird außerdem vor und nach dem Eingriff durch HNO-Ärzte am Diakonie-Klinikum untersucht.

Besonders aber bei den bösartigen Schilddrüsenerkrankungen sind Diagnose, Therapie und Nachsorge eine sehr komplexe Aufgabe. Die besten Ergebnisse können nur in einer engen Kooperation von Hausärzten, niedergelassenen Spezialisten und hochspezialisierten Klinikärzten erzielt werden. Wie diese fachübergreifende Zusammenarbeit funktioniert, wurde ebenfalls bei der Re-Zertifizierung überprüft. Die für diese besonderen Herausforderungen erforderlichen Spezialisten arbeiten am Diakonie-Klinikum Stuttgart seit Jahren auf das Beste im Schilddrüsenzentrum zusammen. Hier kümmern sich höchstspezialisierte endokrine Chirurgen, Endokrinologen, Radiologen, Onkologen und Strahlentherapeuten sowie Nuklearmediziner und Hals-Nasen-Ohren-Ärzte als ein festes Team zusammen um mehrere hundert Patientinnen und Patienten mit Schilddrüsenkarzinomen jedes Jahr.

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15. März 2016 Kostenlose Kosmetikseminare für Krebspatientinnen - "look good, feel better"

Häufig leidet das Äußere unter einer Krebstherapie. Lebensfreude ist für Krebspatientinnen jedoch lebenswichtig. Denn sich wohlzufühlen fördert den Heilungsprozess. Aus diesem Grund ist Kosmetik viel mehr als nur Make up – sie kann Therapie und Lebenshilfe sein. Das Diakonie-Klinikum Stuttgart bietet deshalb gemeinsam mit dem Medizinischen Versorgungszentrum MVZ für Strahlentherapie des Universitätsklinikums Tübingen, das am Diakonie-Klinikum seinen Sitz hat, Kosmetikseminare für Krebspatientinnen an.

Das nächste Seminar findet am Montag, den 25. April 2016, um 14.30 Uhr im Besprechungsraum Sophienbau statt. Teilnehmen können bis zu zehn Patientinnen, die sich in einer Krebstherapie befinden. Eine Anmeldung unter Telefon 0711 991-1460 oder per Mail an info@diak-stuttgart.de ist erforderlich. Das Seminar wird von der gemeinnützigen Gesellschaft DKMS life veranstaltet und ist kostenlos. Gerne können Sie auch nach weiteren Terminen für die Kosmetikseminare fragen. Wir führen ca. vier Kosmetikseminare pro Jahr durch.

In dem Kosmetikseminar schult eine professionelle Kosmetikexpertin in einer persönlichen Atmosphäre die Patientinnen. In einem rund zweistündigen Programm gibt sie Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Sie zeigt den Teilnehmerinnen, wie einfach die äußerlichen Folgen der Therapie wie Hautflecken, Wimpernverlust oder Haarausfall kaschiert werden können. Die Frauen schminken sich selbst, damit ihnen das auch zu Hause ohne Schwierigkeiten gelingt. Ein weiterer Programmpunkt ist eine Tücher- und Kopfschmuckberatung.

In den Seminaren geht es aber noch um mehr als um das richtige Make-up und das gute Aussehen. Gemeinsam mit anderen Betroffenen Frauen die Zeit verbringen, sich wohlfühlen und sich auszutauschen ist ebenfalls ein Ziel des Seminars.

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Logo der European Federation of Societies for Surgery of the Hand (FESSH) 07. Oktober 2015 Handchirurgie als Hand-Trauma-Zentrum ausgezeichnet

Die Handchirurgie am Diakonie-Klinikum Stuttgart wurde als Hand-Trauma-Zentrum nach den strengen Regularien der European Federation of Societies for Surgery of the Hand (FESSH) zertifiziert. Eine Voraussetzungen dafür ist, dass mindestens drei Spezialisten für Handchirurgie in der Abteilung tätig sind, einer davon mit FESSH-Diplom. Das Zertifikat gilt bis 2018. Dann wird das Zentrum am Diakonie-Klinikum rezertifiziert und erneut nach den strengen Kriterien überprüft.

Die Urkunde wurde vom FESSH-Repräsentanten der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie, Univ-Prof. Dr. Riccardo Giunta, übergeben.

Bundesweit sind weniger als 40 Hand-Trauma-Zentren akkreditiert. In der Region Stuttgart erfüllt die Handchirurgie am Diakonie-Klinikum derzeit als einziges Zentrum die strengen Bedingungen.

Die Spezialisten der Handchirurgie versorgen seit Oktober 2012 mit großer Kompetenz und menschlicher Nähe Patienten am Diakonie-Klinikum. Zum Leistungsspektrum des Bereichs gehören neben der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie die rekonstruktive Chirurgie, also die Wiederherstellung von Körperteilen und -funktionen nach Verletzungen oder Tumorentfernungen. Den Bereich für Plastische, Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie am Diakonie-Klinikum Stuttgart leiten die beiden Chefärzte Privatdozent Dr. Frank Werdin und Dr. Matthias Pfau.

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Telefax: 0711 991-1090

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