Blasentumore

Krankheitsbild und Diagnose

Harnblasentumore gehören zu den häufigsten urologischen Tumorerkrankungen. Meist fällt Blasenkrebs durch Blut im Urin auf, ohne dass Schmerzen bestehen.

Therapie

Nach einer gründlichen Diagnose im Blasentumorzentrum der Urologischen Klinik wird die erforderliche Behandlung sowie eine eventuell notwendige weiterführende Diagnostik geplant.

Diese Behandlungsmaßnahmen werden in der Urologischen Klinik durchgeführt:

Harnröhren- und Blasenspiegelung (Urethro-Zystoskopie)
Die urologische Klinik verfügt über mehrere modern ausgestattete Untersuchungseinheiten zur Blasendiagnostik. Die Untersuchungen erfolgen unter sterilen Bedingungen, die einem Operationssaal vergleichbar sind. Wir verwenden flexible Spiegelinstrumente, die eine sehr schonende und zugleich exakte Beurteilung erlauben.

Transurethrale Resektion der Blase (TUR-B), Fluoreszenzlicht (PDD)
Wird bei der zystoskopischen Untersuchung ein auffälliger Bereich in der Blasenschleimhaut entdeckt, erfolgt die operative Entfernung in Spiegeltechnik (endoskopisch). Zur genaueren Beurteilung von Veränderungen in der Harnblase wird häufig eine fluoreszenzgestützte Gewebeentnahme durchgeführt (PDD), die mit spezieller Licht- und Kameratechnik auch kleinste Veränderungen erkennen lässt.
 
Chirurgische Entfernung der Harnblase
Einige Stadien der Blasenkrebserkrankung machen eine vollständige operative Entfernung der Harnblase erforderlich. Maßgeblich ist die darauf folgende Form der „Harnableitung“. Bei der kontinenten Harnableitung erfolgt unter Verwendung von speziell für diesen Zweck operativ vorbereiteten Darmschlingen die Bildung einer sogenannten „Ersatzblase“. Sie kann den Urin speichern und bei Bedarf entleert werden. Das Körperbild bleibt hierbei unverändert. Die urologische Klinik bietet verschiedene Formen der Ersatzblasenbildung an, die der jeweiligen Situation optimal angepasst werden. Auch wenn in Einzelfällen die Harnröhre entfernt werden muss, können spezielle kontinenzerhaltende Verfahren angewandt werden.

Entfernung der Harnblase mit dem DaVinci-Operationsroboter

Inkontinente Ableitung des Urins über ein Darmstück (Ileum-Conduit)
Sprechen wichtige medizinische Gründe gegen eine sogenannte „Neoblase“, werden inkontinente Verfahren angewandt. Bei der inkontinenten Harnableitung werden die Harnleiter entweder direkt (Ureterokutaneostomie) oder unter Zwischenschaltung eines Darmsegmentes (Conduit) an der Haut ausgeleitet. Der Urin wird in einem auf der Haut aufgeklebten, kleinen Beutel ohne ungewollten Urinverlust aufgefangen.

Interdisziplinäres Team
Unsere Klink arbeitet eng und fachübergreifend mit den onkologischen, radiologischen und strahlentherapeutischen Kollegen im Diakonie-Klinikum zusammen. Falls erforderlich werden in der Urologischen Klinik darüber hinaus sämtliche lokalen sowie systemischen Chemotherapiebehandlungen bei fortgeschrittenem Blasenkrebs durchgeführt.

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