Krampfaderleiden

Wenn die Blutgefäße, die das Blut zum Herzen zurücktransportieren, (Venen) sich erweitern, dann entstehen Krampfadern (Varizen). Die oberflächlichen Venen der Beine sind davon besonders häufig betroffen. Ohne eine entsprechende Behandlung kann es zu Hautveränderungen, Spannungsgefühl, Schmerzen und wiederholten Venenentzündungen kommen. In schweren Fällen entwickeln sich Geschwüre an den Unterschenkeln, welche oft nur schwer behandelbar sind. Wenn die Erkrankung auf die tiefen Venen des Beines übergreift, kann es zu einer tiefen Beinvenenthrombose kommen.

Am Gefäßzentrum am Diakonie-Klinikum Stuttgart werden jährlich etwa 150 operative Eingriffe am oberflächlichen Venensystem der Beine durchgeführt. Der überwiegende Teil wird ambulant operiert. Der Hauptanteil des operativen Spektrums ist das klassische „Stripping-Verfahren“, kombiniert mit minimalinvasiver ästhetischer Entfernung der Krampfaderseitenäste.

In geeigneten Fällen wenden wir eine minimalinvasive, endovenöse Radiofrequenz-Obliteration der Krampfader-Stammvene (Celon-Methode) an. Mit diesem Verfahren kann in örtlicher Betäubung die Krampfader-Stammvene ohne Hautschnitte verödet werden.

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